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WISENT ist das "Wissensnetz Energiemeteorologie" - ein vom BMBF gefördertes Projekt zur informationstechnisch optimierten Zusammenarbeit von Organisationen, die Forschung und Entwicklung im Bereich Energiemeteorologie betreiben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf erneuerbaren Energien, die in besonderem Maße vom Wetter abhängen.

Die Partner in WISENT sind DLR, Universität Oldenburg, OFFIS und meteocontrol GmbH. Diese arbeiten schon seit mehreren Jahren in verschiedenen Projekten zusammen. Um der wachsenden Bedeutung dieses Forschungsgebiets Rechnung zu tragen, haben zwei der Partner (DLR und Universität Oldenburg) 2004 mit Förderung durch die Helmholtz-Gemeinschaft das "virtuelle Institut für Energiemeteorologie" (vIEM) gegründet. Das Institut bündelt die Kompetenzen der Partner und bildet ein bisher einzigartiges Zentrum für die wissenschaftliche Bearbeitung meteorologischer Fragestellungen hinsichtlich der Energiewirtschaft. Mit dieser Konstruktion einer verteilten und interdisziplinär ausgerichteten Forschungseinrichtung ist bereits eine institutionelle Basis geschaffen, die im IT-Bereich eine Ergänzung durch innovative gridbasierte Techniken für den Zugriff auf verteilte und vielfach sehr heterogene Ressourcen und deren verteilte Bearbeitung notwendig macht. Merkmal der Arbeiten im vIEM ist die gemeinsame Nutzung und Bearbeitung großer Datenbestände (in der Größenordnung vieler Terabyte), für die gegenwärtig noch keine ausreichend leistungsfähigen Instrumente und Dienste verfügbar sind. Die parallele Verarbeitung der Daten stellt einen vielversprechenden Lösungsweg für dieses Problem dar.

Die Kooperationspartner verstärken so ihre langfristig angelegte Zusammenarbeit. Das Ziel ist eine an den Erfordernissen der zukünftigen Energieversorgung orientierte Forschung. Dieses Ziel wird in Abstimmung, Kooperation und Vernetzung auch mit Partnern außerhalb des virtuellen Instituts auf nationaler und internationaler Ebene und insbesondere auch durch die Einbindung von Industriepartnern im Rahmen des Technologietransfers verfolgt.

Die neue Form des verteilten wissenschaftlichen Arbeitens innerhalb virtueller Organisationen erfordert neue, innovative Infrastrukturen und Dienstleistungen im Bereich der wissenschaftlichen Kommunikation, Information und Publikation. Wesentliches Augenmerk liegt hierbei auf einer effizienten Prozessierung und Verfügbarmachung relevanter Informationen mit Hilfe gridbasierter Techniken.